6. Januar 2009

Es war einmal vor allzu langer Zeit, da lebten drei Weisen (merkwürdigerweise mit britischem Akzent) im Morgenland. Eines Tages brachen sie nach Bethlehem auf, um in einer Scheune das Jesuskind zu begrüßen. Falls jemand noch nicht wissen sollte, wie die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar einst ausgesehen haben: Ein Forscherteam, das sich hauptberuflich mit der Wissenschaft des britischen Humors auseinandersetzt, hat das Trio weitgehend authentisch rekonstruiert. Noch heute wird am sogenannten Dreikönigstag (6. Januar) die Ankunft in katholischen Gegenden gefeiert, für die anderen aus dem protestantischen Norden ist es nur ein weiterer Tag, an dem die Süddeutsche Zeitung leider nicht erscheint.
DVD-Screencap: Das Leben des Brian (Sony Pictures Home Entertainment)
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8. Juli 2007


Auf die Frage, ob die Kopie besser wäre als das Original, lässt sich eigentlich immer dieselbe Antwort finden. Wer zuerst die Idee hatte, in diesem Fall: in einen geschlossenen Raum einzubrechen, indem man sich von oben herabseilt, dem gebührt der Innovativ-Preis. Doch was Tom Cruise bei seinem Einstieg in die CIA-Zentrale in Mission: Impossible gelingt (oben!), kann unser hölzerner Geselle genausogut, dachten die Macher von Shrek 2 und stellten Pinocchio eine ähnlich-knifflige Aufgabe. Ob er beim Versuch, Shrek aus den Fesseln der bösen Fee zu befreien, gewinnt oder scheitert, lassen wir mal offen. Und in der kommenden Woche klären wir dann, wer von beiden der bessere Schauspieler ist – die Kopie oder das Original?
Die Motive sind den DVDs von Mission: Impossible (Paramount) und Shrek 2 (Dreamworks) entnommen.
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1. Juli 2007

Rechteckig, praktisch, günstig: An jeder Ecke fallen sie einem in die Hände. Jene Gutscheine, mit denen die Brieftasche geschont wird. „Zwei für eins“ lautet das beliebteste Lockmittel, das gerne von Fastfood-Ketten benutzt wird, um hungrigen Konsumenten ein Paar Hamburger anzudrehen. Was Burger King und McDonald’s seit Ewigkeiten zelebrieren, können wir besser, dachten sich die Marketingstrategen der Nordsee-Kette. Das Unternehmen, das in seinen Filialen vor allem Fischgerichte anbietet, startete daraufhin eine Kampagne, in der ein gewisser Aale Dieter im Mittelpunkt steht. Und dieser Matrose verführt uns mit einem Angebot, das man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Denn: In Zusammenarbeit mit dem Elektrohändler Medi Max erhält man nämlich laut Prospekt (Foto) beim Warenkauf im Wert von 100 Euro einen Gutschein für ein leckeres Matjes-Baguette bei Nordsee. Das sieht übrigens so aus:

Wer allerdings gleich morgen früh die nächste Medi Max-Filiale erobern möchte, um einen dieser wertvollen Gutscheine zu ergattern, dem muss leider abgesagt werden. Die Aktion endete bereits am 9. Juni. Tja, wer zu spät kommt…
Fotos: Medi Max, Nordsee
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24. Mai 2007
Vor gut einem Monat feierte Jack Nicholson seinen 70. Geburtstag. Der dreifache Oscar-Preisträger, dessen jüngster Film The Departed – Unter Feinden zum DVD-Bestseller avanciert, gehört zu den höchstbezahlten Schauspielern in Hollywood. Wofür gibt ein so erfolgreicher Mann sein Geld aus? Für Häuser? Bestimmt. Schöne Frauen? Sicher. Und Kleidung? Eher nein. Der Beweis: Man achte bei folgenden Bildern am besten auf das gelb-grün-gestreifte Polohemd. Das erste Foto entstand übrigens im Jahr 2000, als Nicholson mit seiner damaligen Freundin Lara Flynn Boyle in St. Tropez Urlaub machte.

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7. April 2007

Ist er nicht total süß, unser Knuddel-Knut? Die Anzahl derer, die den kleinen Berliner Schmusebären ins Herz geschlossen haben, wächst von Tag zu Tag. Und die Vermarktungsmaschine läuft: Als Stofftier, Computerspiel oder Gummibärchen wird Knut so zum Wirtschaftsmotor, wie Spiegel Online jüngst beobachtet hat. In diese endlose Liste reiht sich nun Studio Hamburg ein. Die Produktionsfirma, die sonst TV-Ereignisse wie Der Untergang der Pamir oder Großstadtrevier in Serie herstellt, ist sozusagen auf den Bären gekommen. Am 10. April erscheint Volume 1 – Knuts erste Wochen im Zoo Berlin – für einen bärenstarken Preis von 9,95 Euro. Inhalt? „Die Zuschauer haben so noch einmal die Möglichkeit, die ersten tapsigen Schritte des kuscheligen Fellknäuels mitzuerleben. Tierpfleger Thomas Dörflein sorgt dabei für die nötigen Hintergrundinformationen.“ (O-Ton)
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DVD-News, Glosse |
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Verfasst von dvdiscovery
17. Dezember 2006
Das Schöne an der DVD, dieser revolutionären digitalen Scheibe, ist ja neben der Bild- und Tonqualität ihre Nutzerfreundlichkeit – oder Usability, wie es im modernen Deutsch heißt. Ohne lästiges Vorspulen, wie man es noch vom öden VHS-System her kannte, und anhand eines übersichtlichen Menüs lässt sich das ultimative Filmerlebnis mit wenigen Knopfdrücken auf der Fernbedienung starten. Richtig? Dann machen wir mal die Probe aufs Exempel. Und greifen uns den Agententhriller Der Spion, der mich liebte (1977) aus der beliebten James Bond-Reihe. Vor kurzem ist der Film mit Roger Moore in der Hauptrolle als Ultimate Edition auf DVD erschienen. Und wenige Sekunden, glauben wir zumindest, trennen uns noch von der atemberaubenden Eröffnungssequenz, in der Bond auf Skiern vor seinen Verfolgern flieht. Wenige Sekunden? Pustekuchen.
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