Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

4. Januar 2009

Vor sieben Jahren feierte Dario Argentos Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe seine deutsche DVD-Premiere. Der Giallo von 1969 erzählt die vertrackte Geschichte einer Mordserie in Rom. US-Schriftsteller Sam Dalmas (Tony Musante, Foto oben) wird unverhofft Zeuge, wie eine Frau einer solchen Attacke beinahe zum Opfer fällt. Von Neugier gepackt, ermittelt er selbst in dem Fall. Sam glaubt, etwas während der Tat gesehen zu haben. Etwas, das ihn zum Mörder führen könnte. Nur was?

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Haunted – Haus der Geister

21. Dezember 2008

Herrlich-altmodischer Gruselfilm made in Britain. Für Regisseur Lewis Gilbert (Man lebt nur zweimal) der schönste Beweis, dass trotz Geldmangels eine Story genauso effektiv erzählt werden kann, solange man sich auf die Personen und deren Beziehungsgeflecht konzentriert. Nur in der Schlusssequenz wird diese Konstellation – im wahrsten Sinne des Wortes – (tricktechnisch) durcheinandergewirbelt, was dem Film ein wenig von seiner Wirkung nimmt.

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Zwei Asse trumpfen neu auf

18. Dezember 2007

Ein Bildvergleich, der Bände spricht. Die Neuausgabe des Klassikers Zwei Asse trumpfen auf (1. Screencap), die unlängst bei e-m-s in der Bud Spencer-Terence Hill-Monsterbox erschienen ist, schlägt die Erstauflage von 2003 (2. Screencap) um Längen. Bessere Schärfe, natürlichere Farben und korrektes Bildformat (1.85:1 statt leicht beschnitten 1.78:1). Glücklicherweise enthält die aktuelle Version auch die knapp dreiminütige Grab-Szene, die in der früheren Edition noch fehlte. Damit prügeln sich unsere beiden Helden handgestoppte 112 Minuten und 14 Sekunden, weshalb man leicht überspitzt sogar vom Director’s Cut schreiben könnte.

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Dracula und seine Bräute

17. August 2007

Mit dem Klassiker Dracula und seine Bräute eröffnet Koch Media am 24. August eine Reihe von Horrorfilmen der britischen Hammer Studios. Alle DVD’s wurden von Universal lizenziert, das anscheinend kein Interesse an einer eigenen Veröffentlichung gehabt hat. Egal. Hauptsache, die Filme erscheinen überhaupt auf dem deutschen Markt. Bislang musste man sich mit der us-amerikanischen Ausgabe The Hammer Horror Series zufrieden geben, die The Brides of Dracula und sieben weitere Klassiker lediglich im Original enthielt. Daher ein kurzer Vergleich der Menü-Gestaltung beider Ausgaben. Zuerst die Koch Media-Scheibe, anschließend die RC1 von Universal.

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Adel verpflichtet

13. Juni 2007

Ealing ist ein Gütesiegel made in UK, ein Prädikat für herausragende Qualität, bei der jeder Kinofan sofort weiß: Hier lohnt sich ein Blick. Das meiste, was das britische Filmstudio in der Hochphase von 1947 bis 1955 produzierte, waren Komödien. Und zwar solche, die jenen britischen sense of humor verbreiteten, der heute noch berüchtigt ist und ohne den Truppen wie Monty Python (Die Ritter der Kokosnuss), aber auch Firmen wie Working Title Films (Notting Hill) undenkbar wären. In bester Tradition haben sie das Ealing-Muster kopiert, erweitert und Millionen von Menschen damit ins Kino gelockt.

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Der Duft der grünen Papaya

27. Mai 2007

Das Frühlingswasser, das die Mulde eines Felsen füllte, ist überrascht. Es zittert leicht. Die Schwingungen der Erde haben, heraus aus dem Nichts, mächtige Wellen geboren, die an der Oberfläche unregelmäßige Wogen nach sich ziehen, ohne dass sie ausbrechen. Wenn es ein Werk gibt, das ausdrückt, was es bedeutet, sich harmonisch zu bewegen, dann muss es hier benutzt werden. Die Kirschbäume, in Schatten gehüllt, sie entfalten sich und ziehen sich wieder zusammen. Sie winden und schlängeln sich im Rhythmus des Wassers. Aber ebenso interessant ist, dass sie auch, wenn sie sich verändern, immer die Form eines Kirschbaums behalten werden.

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16 Uhr 50 ab Paddington – Miss Marple Remastered

19. November 2006

Als Warner Home Video vor drei Jahren die Miss Marple-Edition herausbrachte, standen die Fans vor einem Dilemma: Einerseits freuten sie sich darüber, endlich alle vier Filme um die schrullige Hobby-Detektivin auf DVD zu besitzen. Andererseits waren sie unzufrieden mit der Bildqualität. In vielen Szenen merkte man den Ausgaben einfach an, dass sie in keiner Restaurierungs-Waschmaschine sauber gespült worden waren. Zusätzlich entbrannte eine Diskussion darüber, welches Bildformat das richtige sei: 1.66:1, 1.85:1 oder 1.33:1 als Open Matte-Transfer? Viele Argumente wurden seinerzeit ausgetauscht, Bildausschnitte mit denen von TV-Aufzeichnungen verglichen, und niemand bemerkte, dass Warner Home Video bereits mit dieser Miss Marple-Ausgabe eine neue Firmenpolitik ausprobieren sollte, an deren Ende 2006 die so genannte „Endlich auf DVD“-Reihe stand. Klassiker wie Flucht zu dritt oder Die Ritter der Tafelrunde wurden teils ihres originalen Bildformats, manchmal auch des englischen Tons beraubt. Und das Hamburger Label sah sich nach Protesten dazu gezwungen, einen „Nicht digital remastered“-Aufkleber auf die Rückseite seiner DVDs zu kleben.

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Ultimativer Bond?

8. November 2006

In wenigen Tagen ist es soweit. Am 13. November stellt sich der berühmteste Geheimagent der Welt erneut auf DVD vor: „Bond, James Bond“. Die 20 Filme sind natürlich altbekannt, sie reichen von James Bond jagt Dr. No (1962) bis Stirb an einem anderen Tag (2002). Nicht nur die äußere Verpackung hat sich verändert, auch das innere Aussehen. Dank digitaler Technik sind die Klassiker mit Sean Connery und Konsorten kräftig überarbeitet worden. Zum Guten? Zum Schlechten? Oder werden wir uns mit einem halbfertigen Produkt zufrieden geben, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von jeweils 19,99 Euro versehen ist?

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