Vor sieben Jahren feierte Dario Argentos Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe seine deutsche DVD-Premiere. Der Giallo von 1969 erzählt die vertrackte Geschichte einer Mordserie in Rom. US-Schriftsteller Sam Dalmas (Tony Musante, Foto oben) wird unverhofft Zeuge, wie eine Frau einer solchen Attacke beinahe zum Opfer fällt. Von Neugier gepackt, ermittelt er selbst in dem Fall. Sam glaubt, etwas während der Tat gesehen zu haben. Etwas, das ihn zum Mörder führen könnte. Nur was?
Haunted – Haus der Geister
21. Dezember 2008Herrlich-altmodischer Gruselfilm made in Britain. Für Regisseur Lewis Gilbert (Man lebt nur zweimal) der schönste Beweis, dass trotz Geldmangels eine Story genauso effektiv erzählt werden kann, solange man sich auf die Personen und deren Beziehungsgeflecht konzentriert. Nur in der Schlusssequenz wird diese Konstellation – im wahrsten Sinne des Wortes – (tricktechnisch) durcheinandergewirbelt, was dem Film ein wenig von seiner Wirkung nimmt.
16 Uhr 50 ab Paddington – Miss Marple Remastered
19. November 2006
Als Warner Home Video vor drei Jahren die Miss Marple-Edition herausbrachte, standen die Fans vor einem Dilemma: Einerseits freuten sie sich darüber, endlich alle vier Filme um die schrullige Hobby-Detektivin auf DVD zu besitzen. Andererseits waren sie unzufrieden mit der Bildqualität. In vielen Szenen merkte man den Ausgaben einfach an, dass sie in keiner Restaurierungs-Waschmaschine sauber gespült worden waren. Zusätzlich entbrannte eine Diskussion darüber, welches Bildformat das richtige sei: 1.66:1, 1.85:1 oder 1.33:1 als Open Matte-Transfer? Viele Argumente wurden seinerzeit ausgetauscht, Bildausschnitte mit denen von TV-Aufzeichnungen verglichen, und niemand bemerkte, dass Warner Home Video bereits mit dieser Miss Marple-Ausgabe eine neue Firmenpolitik ausprobieren sollte, an deren Ende 2006 die so genannte „Endlich auf DVD“-Reihe stand. Klassiker wie Flucht zu dritt oder Die Ritter der Tafelrunde wurden teils ihres originalen Bildformats, manchmal auch des englischen Tons beraubt. Und das Hamburger Label sah sich nach Protesten dazu gezwungen, einen „Nicht digital remastered“-Aufkleber auf die Rückseite seiner DVDs zu kleben.
Ultimativer Bond?
8. November 2006
In wenigen Tagen ist es soweit. Am 13. November stellt sich der berühmteste Geheimagent der Welt erneut auf DVD vor: „Bond, James Bond“. Die 20 Filme sind natürlich altbekannt, sie reichen von James Bond jagt Dr. No (1962) bis Stirb an einem anderen Tag (2002). Nicht nur die äußere Verpackung hat sich verändert, auch das innere Aussehen. Dank digitaler Technik sind die Klassiker mit Sean Connery und Konsorten kräftig überarbeitet worden. Zum Guten? Zum Schlechten? Oder werden wir uns mit einem halbfertigen Produkt zufrieden geben, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von jeweils 19,99 Euro versehen ist?

Verfasst von dvdiscovery 
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